Frei-religiöse Gemeinde

Offenbach

Trauerfeiern - Erinnerungen und Spuren des Wirkens

Für die Gemeinschaft Freier Religion bedeutet die Trauerfeier das würdevolle Abschiednehmen von einem Menschen, der mit seinem Tun und Denken seine Spuren in uns und in unserer Wirklichkeit hinterlassen hat. Jeder einzelne Mensch wirkte in seinem Leben im Großen und Ganzen der Gesellschaft und der Natur mit, hat seinen festen Platz in diesem unüberschaubaren Gefüge gehabt und behält ihn in den Erinnerung und Auswirkungen seines Seins. Daraus erschließt sich die Notwendigkeit, dass die verstorbene Person im Mittelpunkt der Trauerrede steht, dass die Angehörigen im Abschiednehmen, sich des Wirkens und Miteinander mit der Person gewahr werden.

Das Wesen der verstorbenen Personen, die mit ihr oder ihm geteilten Erinnerungen, finden ihre letzte Ruhestätte in den Herzen und Gedanken der nahestehenden Menschen. Der Körper kehrt zurück in die Natur, aus der er geboren war.

Trost und Halt in diesen Momenten und Zeiten der Trauer geben nicht ein Paradies oder die Vorstellung vom Leben als Durchgangsstation. Vielmehr gilt es sich auf das Hier und Jetzt zu besinnen, in dem der Mensch mit seinem Handeln wirksam ist und bleibt. Dass wir im Miteinander und Füreinander Halt geben und finden, sodann in Erinnerung aus Trauer Freude wird, wenn wir des verstorbenen Menschen gedenken und um sein Fortbestehen in uns und damit in der Welt wissen.

[…] dem unbeschreiblichen Geheimnis der Natur und des Allseins stehen wir alle fragend und staunend gegenüber. Dem Unfassbaren der aneinander hängenden Geschehnisse und Ereignisse können wir  in den Grenzen unseres Verstandes folgen und dem Kommen und Gehen im Dasein können wir mit Ehrfurcht und Erinnerung begegnen.

(Auszug aus einer Traueransprache)

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