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1 week ago
Liebe Genmeindemitglieder und Nahestehende,

es gibt eine kleine Planänderung: Aufgrund des nassen Wetters findet das Café International heute bei uns am Schillerplatz statt! 

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Liebe Genmeindemitglieder und Nahestehende,

es gibt eine kleine Planänderung: Aufgrund des nassen Wetters findet das Café International heute bei uns am Schillerplatz statt!

Wir freuen uns auf Euren Besuch!
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1 week ago
Liebe Gemeindemitglieder und Nahestehende,

am Freitag ist wieder Café International für alle Interessierte! Wir freuen uns auf einen Besuch auf der Kinder- und Jugendfarm Offenbach.

Die Teilnahme ist kostenfrei und Anmeldungen sind nicht erforderlich. 

Wir freuen uns auf Euch!

Liebe Gemeindemitglieder und Nahestehende,

am Freitag ist wieder Café International für alle Interessierte! Wir freuen uns auf einen Besuch auf der Kinder- und Jugendfarm Offenbach.

Die Teilnahme ist kostenfrei und Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Wir freuen uns auf Euch!
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Herzlichen Dank!!!🥳🤗

Liebe alle,
am 1. Mai fand unsere gemeinsame Weihestunde mit der Unitarischen Freien Religionsgemeinde Frankfurt unter dem Titel „Freireligiöser Mensch und Pfarrer:in - Leben und Berufung“ im Gedenken an Pfr. Heinrich Keipp statt. Wer diese abwechsllungsreiche, dennoch besinnliche und auch gedenkende Weihestunde sich anhören möchte, findet die Aufnahme ab sofort auf unserer Homepage und bei Streaminganbietern:

https://freireligioese-offenbach.de/podcast/
https://on.soundcloud.com/RfZox2ZwcJACXZ5R7
https://open.spotify.com/episode/49Oofjwiv5BWzlBUnyb6c7?si=83e71c797ab4448c

Liebe alle,
am 1. Mai fand unsere gemeinsame Weihestunde mit der Unitarischen Freien Religionsgemeinde Frankfurt unter dem Titel „Freireligiöser Mensch und Pfarrer:in - Leben und Berufung“ im Gedenken an Pfr. Heinrich Keipp statt. Wer diese abwechsllungsreiche, dennoch besinnliche und auch gedenkende Weihestunde sich anhören möchte, findet die Aufnahme ab sofort auf unserer Homepage und bei Streaminganbietern:

freireligioese-offenbach.de/podcast/
on.soundcloud.com/RfZox2ZwcJACXZ5R7
open.spotify.com/episode/49Oofjwiv5BWzlBUnyb6c7?si=83e71c797ab4448c
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Dies war eine sehr würdevolle, gelungene und schöne Weihestunde 🥰

2 weeks ago
Zusammen mit der Geschichtswerkstatt OF und dem VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes) erinnerten wir uns am vergangenen Dienstag an die Gräuel im KZ-Theresienstadt, um die Vergangenheit im (Verantwortungs-)Bewusstsein zu halten. 
Zu Beginn gab es eine Lesung der Texte von Helga Pollak-Kinsky mit ergänzenden Gedanken. In ihrem Tagebuch beschreibt Pollak mit den Augen und der Sprache eines Teenagers das Leben der Mädchen im Zimmer 28, peripher auch ihre Teilhabe an der Aufführung der Kinderoper Brundibár. 
Daran anschließend wurde die filmische Aufzeichnung des Theaterstücks Die Kinder der toten Stadt gezeigt, die  allen Gästen einen tiefen und emotionalen Eindruck in den Tagesablauf der jungen Insassen des Konzentrationslagers bot. Das Stück wurde 2020 von Frankfurter Kindern und Jugendlichen im Papageno-Theater uraufgeführt. Es ist inspiriert von den letzten Tagen des Komponisten Hans Krása, der 1944 in Theresienstadt den Befehl erhielt mit den gefangenen Kindern eine Kinderoper, Brundibár, aufzuführen. Die NS-Führung nutzte die Aufführung als Vorzeigeprojekt bei einer Lagerbesichtigung des Internationalen Roten Kreuzes, um den Schein einer ganz normalen Stadt zu wahren - ein Hohn für die Wirklichkeit. 

Der Abschluss des Abends galt dann einem Interview von Edith Erbrich. Sie kam 1937 in Frankfurt am Main als Tochter eines jüdischen Vaters und einer katholischen Mutter zur Welt. Ihre Schwester Hella war vier Jahre älter als sie.  Am 14. Februar 1945 wurde die damals siebenjährige Edith mit ihrer Schwester und dem Vater Norbert in einem der letzten Transporte von Frankfurt nach Theresienstadt deportiert.
Der Mutter wurde die Mitfahrt verweigert. Die Weiterdeportation nach Auschwitz zur Vernichtung war bereits auf den 9. Mai festgelegt, da befreite in der Nacht zum 8. Mai 1945 die russische Armee das Lager Theresienstadt. Vater und Töchter hatten überlebt.

Im  Gedenken an alle Opfer des Naziregimes und mit dem Ruf nach unserem Verantwortungsbewusstsein im Hier und Jetzt! #niewieder

Zusammen mit der Geschichtswerkstatt OF und dem VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes) erinnerten wir uns am vergangenen Dienstag an die Gräuel im KZ-Theresienstadt, um die Vergangenheit im (Verantwortungs-)Bewusstsein zu halten.
Zu Beginn gab es eine Lesung der Texte von Helga Pollak-Kinsky mit ergänzenden Gedanken. In ihrem Tagebuch beschreibt Pollak mit den Augen und der Sprache eines Teenagers das Leben der Mädchen im Zimmer 28, peripher auch ihre Teilhabe an der Aufführung der Kinderoper Brundibár.
Daran anschließend wurde die filmische Aufzeichnung des Theaterstücks "Die Kinder der toten Stadt" gezeigt, die allen Gästen einen tiefen und emotionalen Eindruck in den Tagesablauf der jungen Insassen des Konzentrationslagers bot. Das Stück wurde 2020 von Frankfurter Kindern und Jugendlichen im Papageno-Theater uraufgeführt. Es ist inspiriert von den letzten Tagen des Komponisten Hans Krása, der 1944 in Theresienstadt den Befehl erhielt mit den gefangenen Kindern eine Kinderoper, Brundibár, aufzuführen. Die NS-Führung nutzte die Aufführung als "Vorzeigeprojekt" bei einer Lagerbesichtigung des Internationalen Roten Kreuzes, um den Schein einer "ganz normalen Stadt" zu wahren - ein Hohn für die Wirklichkeit.

Der Abschluss des Abends galt dann einem Interview von Edith Erbrich. Sie kam 1937 in Frankfurt am Main als Tochter eines jüdischen Vaters und einer katholischen Mutter zur Welt. Ihre Schwester Hella war vier Jahre älter als sie. Am 14. Februar 1945 wurde die damals siebenjährige Edith mit ihrer Schwester und dem Vater Norbert in einem der letzten Transporte von Frankfurt nach Theresienstadt deportiert.
Der Mutter wurde die Mitfahrt verweigert. Die Weiterdeportation nach Auschwitz zur Vernichtung war bereits auf den 9. Mai festgelegt, da befreite in der Nacht zum 8. Mai 1945 die russische Armee das Lager Theresienstadt. Vater und Töchter hatten überlebt.

Im Gedenken an alle Opfer des Naziregimes und mit dem Ruf nach unserem Verantwortungsbewusstsein im Hier und Jetzt! #niewieder
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Fotos von Frei-religiöse Gemeinde Offenbachs Beitrag ... Mehr sehenWeniger sehen

3 weeks ago
Liebe Gemeindemitglieder und Nahestehende,

am gestrigen 1. Mai folgten viele Menschen der Einladung zur Weihestunde „Freireligiöser Mensch und Pfarrer:in - Leben und Berufung“, die gemeinsam mit der Unitarischen Freien Religionsgemeinde Frankfurt bei uns am Schillerplatz begangen wurde. Eine Weihestunde, die auch und vor allem im Zeichen des Gedenkens an unseren verstorbenen Pfarrer Heinrich Keipp stattfand.

Gemeinsam gedachten die Versammelten dem Leben und Wirken von Heinrich - Heiner - Keipp, als Pfarrer, Mentor, kritischen Denker, aufgeschlossenen Wegbereiter, treuen Freund, liebenden Ehemann und Vater und so vieles mehr, dass es  nur schwerlich aufzuzählen ist, aber vielleicht mit einem Wort ansatzweise beschrieben werden kann: Einem Freireligiösen Menschen. 

Die Gemeinde nimmt Abschied von einem Menschen, der ihr über die Jahre unendlich viel gegeben hat. Vom Aufbau des Freireligiösen Archivs der Gemeinde über erinnerungswürdige Gemeindefahrten bis hin zur Gründung der ersten Freireligiösen Kita. Aber all diese Errungenschaften treten zurück angesichts dessen, was er der Gemeinde Menschliches zu geben vermochte und sein Andenken auch in Zukunft zu geben vermag.
Es wird uns ein Beispiel sein für ein Mehr an Offenheit, Gerechtigkeit, Liebe, Hingabe und Demut vor dem Sein, kritischer Selbstreflexion und der Unerschütterlichkeit im Vertrauen auf den Menschen.

In diesem Sinne und im Bewusstsein, dass auch weitere unzählige Worte nicht ausreichen würden, um ihm gerecht zu werden, schließen wir mit Hermann Hesses „Stufen“, dem Lieblingsgedicht von Heiner Keipp:

[…]
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

#gedenken #abschied #dankefüralles #freireligiösegemeindeoffenbach

Liebe Gemeindemitglieder und Nahestehende,

am gestrigen 1. Mai folgten viele Menschen der Einladung zur Weihestunde „Freireligiöser Mensch und Pfarrer:in - Leben und Berufung“, die gemeinsam mit der Unitarischen Freien Religionsgemeinde Frankfurt bei uns am Schillerplatz begangen wurde. Eine Weihestunde, die auch und vor allem im Zeichen des Gedenkens an unseren verstorbenen Pfarrer Heinrich Keipp stattfand.

Gemeinsam gedachten die Versammelten dem Leben und Wirken von Heinrich - Heiner - Keipp, als Pfarrer, Mentor, kritischen Denker, aufgeschlossenen Wegbereiter, treuen Freund, liebenden Ehemann und Vater und so vieles mehr, dass es nur schwerlich aufzuzählen ist, aber vielleicht mit einem Wort ansatzweise beschrieben werden kann: Einem Freireligiösen Menschen.

Die Gemeinde nimmt Abschied von einem Menschen, der ihr über die Jahre unendlich viel gegeben hat. Vom Aufbau des Freireligiösen Archivs der Gemeinde über erinnerungswürdige Gemeindefahrten bis hin zur Gründung der ersten Freireligiösen Kita. Aber all diese Errungenschaften treten zurück angesichts dessen, was er der Gemeinde Menschliches zu geben vermochte und sein Andenken auch in Zukunft zu geben vermag.
Es wird uns ein Beispiel sein für ein Mehr an Offenheit, Gerechtigkeit, Liebe, Hingabe und Demut vor dem Sein, kritischer Selbstreflexion und der Unerschütterlichkeit im Vertrauen auf den Menschen.

In diesem Sinne und im Bewusstsein, dass auch weitere unzählige Worte nicht ausreichen würden, um ihm gerecht zu werden, schließen wir mit Hermann Hesses „Stufen“, dem Lieblingsgedicht von Heiner Keipp:

[…]
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

#gedenken #abschied #dankefüralles #freireligiösegemeindeoffenbach
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3 KommentareComment on Facebook

Eine wunderbare Weihestunde, wie Pfr. Keipp sich das gewünscht hätte. Danke dafür 🕯

Im stillen Gedenken an Pfr.Keipp.Er bleibt mir als weltoffene, feiner Mensch in Erinnerung.

💖

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